Industrie 4.0

das selbstfahrende auto
Das selbstfahrende Auto

Shakespeare: Der Sturm Utopien erweisen sich als weit realisierbarer, als man früher glaubte. Und wir stehen heute vor einer auf ganz andere Weise beängstigenden Frage: Wie können wir ihre end- gültige Verwirklichung verhindern? Utopien sind machbar. Das Leben hat sich auf die Utopien hin entwickelt. Und vielleicht beginnt ein neues Zeitalter, ein Zeitalter, in dem Intellektuelle und Gebildete Mittel und Wege erwägen werden, die Utopien zu vermeiden und zu einer nichtutopischen, einer weniger »vollkommenen« und freieren Gesellschaftsform zurückzukehren.

In meinem reifen Alter bemühe ich mich um ein Vermächtnis für die Nachwelt, der Generationen Y und Z zu hinterlassen.  Und denke über die Aussage des Shakespeare nach, die mich außerordentlich faszinieren, ganz anders als sein gesamtes literarisches Schaffen.

Zwei Dinge ergaben sich daraus. Erstens, dass sicher alle meine Mühe gewiss vergeblich und fruchtlos ist. Zweitens, die Erkenntnis ist, diese neue schöne Welt dieselbe wie die alte ist. Nur die Werkzeuge zur Verwirklichung sind zeitgemäß, als die der alten Ägypter!

Industrie 4.0 – Fabrik von Morgen: Schneller, effizienter, flexibler

Die Wirtschaft der globalen Welt steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Durch das Internet getrieben, wachsen reale und virtuelle Welt zu einem Internet der Dinge zusammen. Was bedeutet das für uns, die Normalos?

Indes lohnt es vielleicht, wenigstens das schlimmste Gebrechen der Geschichte zu erwähnen. Die zwei Weltkriege des 20 Jahrhundert mit den annähernd 70 Millionen Toten, als Resultat der beiden ersten Industrierevolutionen. Und dass es seitdem dem nicht elitären, dem „Industrie-Sklaven“, nur zwei Möglichkeiten geboten werden: ein wahnwitziges Leben im Lande Utopia, einer modernen sterilen Großstadt als Kokon. Oder das Leben eines Eingeborenen in einem Vorstadtdorf, ein Leben, das in mancher Hinsicht menschlicher, in anderer aber kaum weniger verschroben und anomal ist.

 

 

Veröffentlicht von Joachim Wydra

Geboren 28 November 1939 in Gleiwitz. Naturwissenschaftliches-Studium an der Universität Kaiserslautern 1971-1975.

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