Das Reich Gottes

Die Aussage eines Humanisten: Der Physiker Hawking (siehe Bild) bezeichnet Gott als „überflüssig“. Für das Entstehen des Universums sei kein Gott als Erklärung nötig. „Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert (…). Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig“, lautet eines seiner Zitate.© dpa

In weiten Teilen der Welt herrschen zurzeit Terror und Kriege, Armut und Hunger und Flüchtlingsprobleme; Umweltzerstörung und Naturkatastrophen; Massenarbeitslosigkeit und sozialer Abstieg; Aids und Tod. Diese Welt ist nicht heil und so ist die Sehnsucht nach dem Heil zu einer Ursehnsucht der Menschheit geworden. Doch gerade in dieser Welt verkündete Jesus seine Heilsvision – das Reich Gottes. Es ist die Verheißung einer Gottesherrschaft unter der das Heil erblüht, das Böse überwunden ist und das Gute triumphiert. Alle Menschen leben in einer Kultur der Liebe, aus dem Geist Gottes heraus. Und alle Menschen führen ein Leben in Würde – sind in Gottes- und Nächstenliebe solidarisch miteinander verbunden. Mit dieser Vision zielt Jesu auf eine Neuordnung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Keiner soll ausgegrenzt und an dem Rand gedrängt werden, alle sollen solidarisch miteinander leben. Das Reich Gottes soll zu einem Reich des Friedens und der Gerechtigkeit wachsen. Seine Vollendung liegt noch in der Zukunft.

Veröffentlicht von Joachim Wydra

Geboren 28 November 1939 in Gleiwitz. Naturwissenschaftliches-Studium an der Universität Kaiserslautern 1971-1975.

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